Focke Wulf 190 V1 von MPM in 1:72
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on Mittwoch, 31 Dezember 2014.

Focke Wulf 190 V1 von MPM in 1:72
Im Jahre 1937 beauftragte das Reichsluftfahrtministerium Focke-Wulf mit der Entwicklung eines einsitzigen Jagdflugzeuges. Die Gründe für diesen Auftrag und den Verzicht auf eine Ausschreibung sind nicht bekannt. Möglicherweise waren hierbei freie Konstruktions- und Fertigungskapazitäten bei Focke-Wulf ausschlaggebendsowie die Nachteile der Bf 109 – zum Beispiel die relativ hohe Zahl von Start- und Landeunfällen.Die Focke-Wulf Fw 190 wurde von beiden kriegsführenden Seiten als das beste Jagdflugzeug angesehen, das Deutschland im Zweiten Weltkrieg hervorgebracht hat sie war als "zweite Geige" gegenüber der Messerschmitt Bf 109 gedacht. Der hier gezeigte Prototyp (V1) machte seinen Erstflug am 1. Juni 1939 der durch Focke-Wulf-Cheftestpiloten Hans Sander durchegführt wurde. Dabei zeigte die Maschine sehr gute Handhabungseigenschaften (zum Beispiel eine Rollrate von 162° pro Sekunde bei 419 km/h), eine hohe Maximalgeschwindigkeit (610 km/h), gute Start- und Landeeigenschaften bedingt durch die große Spurbreite des Fahrwerks sowie gute Sichtverhältnisse für den Piloten. Trotz einigen Misstrauens des Reichsluftfahrtministeriums in Bezug auf luftgekühlte Sternmotoren wurde der BMW 139 14 Zylinder Doppelstern-Motor in den ersten Prototypen sehr erfolgreichen Flugversuchen unterzogen, und die Fw 190 wurde Deutschlands erster von einem Sternmotor angetriebener Jagdeindecker.

Zum Bausatz:

Der Bausatz der FW 190 V1 stammt aus dem Hause MPM uns sagte mit bis Dato rein gar nichts. Wie ich später in Erfahrung bringen konnte handelt es sich hierbei um einen "Shortrun" Bausatz deshalb wurde auch in sachen Qualität etwas eingespart. Dem Kit liegen Ätzteile für das Cockpit und dem Fahrwerk bei und dazu noch einen Tiefgezogene Vakuum Haube!

Zum Modell:

Dieser Prototyp der V1 wurde in 1:72 gehalten und mit Farben von Gunze lackiert. Schon beim betrachten der Gußrahmen wurde mir schnell klar das ich einiges umbauen musste um ein ansehnliches Modell bauen zu können.
  1. der Auslass für die Motorkühlung war im Bausatz nur angedeutet. Diese wurden aus dem Rumpf getrennt und mittels Messingblech offen dargstellt.
  2. das gleiche galt für die Kühlerbleche am unteren Rumpf.
  3. an den Fahrwerksbeinen wurden mit Draht Bremsschläuche nachgebildet.
  4. die Positionsleuchten wurden ausgeschnitten, durch Klarsichtmaterial ersetzt und anschließend Poliert.
  5. die Federbeine wurden abgetrennt und durch Spritzenkanüle ersetzt.
  6. die Federscheren aus Plastik mussten den Ätzteilen weichen.
Am Ende des Tages hat man ein Modell das eher selten zu sehen ist und wenn man etwas Spucke und Zeit investiert kann man durchaus ein tolles Modell bauen. 

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